Tag der Traenen. Tag des Grauens.
Wie die Quintessenz des Tuns.
Wo die Reste des Vertrauens
In mich selbst, in dich, in uns

Langsam schwinden. Und die Kaelte,
Die so wild am Herzen sticht -
Sie zerreist mich in zwei Haelften,
Und kein Sonnenlicht in Sicht.

Hier ein Anfang, da ein Ende,
Und dazwischen nur ein Brueck`...
Was ich in den Weltall sende,
Das bekomm` ich auch zurueck.

Alles, was in meinem Leben,
Nun passiert - und nicht passiert -
Alles hat ein hohes Segen,
Wer weiss, wer und was verliert.

Worte... Worte... Leider Gottes
Kosten sie nicht grade viel,
Und mit Hilfe staerksten Wortes
Doch verfehle ich mein Ziel.

Denn der Schmerz besiegt den Willen,
Den Verstand und das Gehirn,
Ich ertrinke fast im Stillen,
Und die Kaelte ruehrt die Stirn...
 
 

24.10.2003